ReferentInnen
Marina Fischer-Kowalski (Wien, Klagenfurt)
Professorin für Soziale Ökologie an der Universität Klagenfurt/Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung, Dozentin für Soziologie an der Universität Wien. Als Gastprofessorin an verschiedenen Universitäten weltweit tätig. Parallel dazu zahlreiche Mitgliedschaften und beratende Positionen in internationalen Bewegungen und Institutionen, z.B. International Society for Industrial Ecology” (ISIE), Potsdam Institute on Climate Impact Research (PIK), Forschungszentrum Nachhaltigkeit (artec).
Daniel Hausknost (Keele, GB)
Philosoph und Politikwissenschafter. Er ist mehrere Jahre für Global 2000 tätig gewesen, einerseits im Lobbying und andererseits als Forscher im IN- und Ausland. Derzeit: Doctoral Fellow am Research Institute for Law, Politics and Justice/Keele University, UK. Sowie Redaktionsmitglied des planet° – zeitung der grünen bildungswerkstatt und von In-Spire – Journal for Law, Politics and Societies.
Markus Marterbauer (Wien)
Wirtschaftsforscher am WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) und lehrt Volkswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien. Aktuelle Forschungsgebiete: Strukturen der Einkommenspolitik und Umverteilung, Analyse und Diagnose der österreichischen und internationalen Wirtschaftsentwicklung, Konjunktur und Wachstum, insbesondere im Rahmen der EU, kurz- und mittelfristige Prognosen, Strukturen der funktionellen und personellen Einkommensverteilung und Umverteilung.
Dennis Meadows (New Hampshire, USA)
Ökonom; Präsident und Emeritus-Professor, Browne Center; lehrt(e) an mehr als 50 Universitäten weltweit, darunter in den USA (z.B. am M.I.T.) und Europa Systemmanagement und Sozialwissenschaft. Autor der Club of Rome-Studie „Die Grenzen des Wachstums” (1972), deren Follow-Up er 2004 publizierte. Mitglied des Club of Vienna und Mitgründer der Balaton Group, sowie zahlreicher anderer internationaler Organisationen und Bewegungen. Er erhielt mehrfach Preise, darunter 2007 den Berliner-Friedensuhr-Preis.
Ines Omann (Wien)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin des SERI (Sustainable Europe Research Institute). Frühere Forschungstätigkeiten am Joanneum Research in Graz, sowie am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Aktuelle Forschungsgebiete: Ökologische Ökonomie, integrierte Nachhaltigkeits-Bewertung, Szenarienentwicklung, partizipative Verfahren, sowie Lebensqualität. Lehre an Universitäten in Graz und Wien.
Institut für Soziale Ökologie
Das Institut für Soziale Ökologie ist Teil der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF an der Universität Klagenfurt). Im Zentrum der Tätigkeit stehen Fragen der Wechselwirkung zwischen sozialen und natürlichen Systemen im Kontext von Globalisierung, globalem Wandel und nachhaltiger Entwicklung. Interdisziplinäre
Politische Kommentare
Rudi Anschober
Seit 2003 oö. Landesrat für Umwelt, Energie, Wasser und KonsumentInnenschutz in und Landessprecher der Grünen OÖ. Davor war er Abgeordneter zum Nationalrat und Verkehrs-, Sicherheits- und Atomsprecher der Grünen im Parlament und zwischen 1997 und 2003 war Anschober Landtagsabgeordneter und Klubobmann der Grünen in Oberösterreich. 2006 erschien im Deuticke-Verlag sein Buch: „Die Klimarevolution – So retten wir die Welt“.
Efgani Dönmez
Geboren in Sivas/Türkei, gelernter Installateur und ausgebildeter Sozialarbeiter, beschäftigt bei der Volkshilfe in Linz in der Flüchtlingsbetreuung; Lektor an der Fachhochschule für Sozialarbeit. Seit 2008 ist Dönmez Mitglied des Bundesrates.
Eva Glawischnig-Piesczek
Studierte Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz, danach tätig als Juristin bei Global 2000. Eva Glawischnig-Piesczek ist seit 1999 Mitglied des Nationalrates, seit 2002 stellvertretende Klubobfrau und stellvertretende Bundessprecherin der Grünen. Im Jahr 2006 wurde sie zur Dritten Nationalratspräsidentin gewählt.
Ruperta Lichtenecker
Ökonomin, seit 1993 Universitätslektorin für Volkswirtschaftslehre an der Johannes-Kepler Universität, zwischen 2002 und 2006 Universitätsassistentin am Institut für Volkswirtschaftslehre der J.-K.-Universität Linz. Von 2003 -2006 war Lichtenecker Mitglied des Bundesrates. Seit 2006 ist sie Abgeordnete zum Nationalrat und Umwelt-, Energie- und Antiatomsprecherin der Grünen.
Ulrike Schwarz
Seit dem Jahr 2003 ist sie Mitglied des oberösterreichischen Landtages und Sprecherin für Umwelt, Energie, Anti-Atom, Gesundheit, Behinderte, Lehrlinge, Sicherheit Tourismus. Vor ihrer politischen Funktion als Landtagsabgeordnete war Schwarz tätig am Institut für Suchtvorbeugung der pro mente OÖ und leitete das Projekt EQUAL – Integrationsausbildungen.